Bestiari, Lapidari, Herbari,
Massimo D’Anolfi, Martina Parenti
«Bestiari, Erbari, Lapidari» ist ein „enzyklopädischer“ Dokumentarfilm, der in drei Akte unterteilt ist, die sich jeweils einer bestimmten Gattung annehmen: Tiere, Pflanzen, Steine.
Der Film ist eine Hommage an die „unbekannte“ und in gewisser Weise fremde Welt der Tiere, Pflanzen und Steine, die wir allzu oft als selbstverständlich ansehen, mit der wir aber eigentlich in ständigem Dialog stehen sollten, da sie einen wesentlichen Teil unserer Existenz auf dem Planeten Erde darstellt.
Die Akte sind eng miteinander verbunden und schaffen eine einzigartige dramaturgische Entwicklung durch drei unterschiedliche Inszenierungsmittel.
Jeder Akt ist eine Hommage an ein bestimmtes Genre des Dokumentarfilms. Bestiari basiert auf Found Footage und geht der Frage nach, wie und warum das Kino Tiere derart obsessiv dargestellt hat; Erbari ist eine Langzeitbeobachtung im Botanischen Garten von Padua; Lapidari ist ein industrieller und emotionaler Film über die Verwandlung von Stein in kollektives Gedächtnis.
Ein Chor von Protagonist:innen porträtiert uns Menschen mit einer Vielzahl von Stimmen und Klängen und bewahrt unser Wissen. «Bestiari, Erbari, Lapidari» ist eine sentimentale Reise zur Kultur, Wissenschaft und Kunst unseres alten Kontinents.
Awards (selection)
Amsterdam, International Documentary Film Festival Amsterdam, Award for Best Directing (Envision Competition) 2024 (Winner)
Festivals (selection)
Venice, 81° Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica – La Biennale di Venezia
Amsterdam, 37th IDFA International Documentary Film Festival Amsterdam
Göteborg, 48. Göteborg International Film Festival
Jihlava, 29th Jihlava International Documentary Film Festival
Vienna, Viennale – Vienna International Film Festival 2025
Gyeonggi-do, 17th DMZ International Documentary Film Festival
Nyon, 56. Visions du Réel – Festival international de cinéma Nyon