VERSORGT. VERDINGT. VERGESSEN?
Die Ausstellung «VERSORGT. VERDINGT. VERGESSEN?» beleuchtet ein lange verdrängtes Kapitel der Schweizer Geschichte: fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Ausgehend von den Stimmen der Betroffenen macht sie individuelle Lebensgeschichten, historische Hintergründe und gesellschaftliche Folgen sichtbar und thematisiert den Prozess der Aufarbeitung bis in die Gegenwart.
Insgesamt wurden von uns 6 audiovisuelle Installationen realisiert, die es ermöglichen, die Auseinandersetzung zu vertiefen und dazu einladen, Fragen von Verantwortung, Erinnerung und gesellschaftlichem Umgang neu zu denken.
Den Auftakt der Ausstellung bildete eine raumprägende 11-Kanal-Installation, die als Intro in das Thema einführte. Ergänzt wurde sie durch weitere Arbeiten, darunter eine 4-Kanal-Installation in einer Arena-Situation, die unterschiedliche Perspektiven und Stimmen zusammenführte.