SPIRA MIRABILIS
Massimo D'Anolfi, Martina Parenti
Der Film reflektiert die Idee der Unsterblichkeit anhand der vier Naturelemente: Das Wasser, die Luft, die Erde und das Feuer. Zu den vier Elementen gesellt sich ein fünftes aristotelisches Element, der Äther, der als Prolog und Epilog zum Film dient. Unsterblichkeit im Sinne des ewigen Lebens beinhaltet eine Geburt und die anschliessende Überwindung des Todes. Wir möchten diesen Begriff durch eine humanistische Perspektive beleuchten und von der Grossartigkeit der Bestrebungen des Menschen erzählen, der Unsterblichkeit Sinn zu verleihen.
Die Akte sind eng miteinander verbunden und schaffen eine einzigartige dramaturgische Entwicklung durch drei unterschiedliche Inszenierungsmittel.
Jeder Akt ist eine Hommage an ein bestimmtes Genre des Dokumentarfilms. Bestiari basiert auf Found Footage und geht der Frage nach, wie und warum das Kino Tiere derart obsessiv dargestellt hat; Erbari ist eine Langzeitbeobachtung im Botanischen Garten von Padua; Lapidari ist ein industrieller und emotionaler Film über die Verwandlung von Stein in kollektives Gedächtnis.
Ein Chor von Protagonist:innen porträtiert uns Menschen mit einer Vielzahl von Stimmen und Klängen und bewahrt unser Wissen. «Bestiari, Erbari, Lapidari» ist eine sentimentale Reise zur Kultur, Wissenschaft und Kunst unseres alten Kontinents.
Festivals (Auswahl)
Venice, International competition, 73° Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica
31.08.2016 – 10.09.2016
Busan, 21st Busan International Film Festival
06.10.2016 – 15.10.2016