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Gossenreiter (2015)
Regie Marcel Wyss

Was bleibt übrig, wenn ein Mensch stirbt? Welche Anekdoten und Erinnerungen überleben ihn?

Das unkonventionelle Porträt über den verstorbenen Berner Architekten Kurt Gossenreiter geht diesen Fragen nach. Als kompromissloser Charakterkopf hat er sein Leben lang versucht seine Träume zu verwirklichen. Seine unzähligen Abenteuer und seine polarisierende Persönlichkeit machen ihn unvergessen, sein unstillbarer Tatendrang vermag auch über seinen Tod hinaus zu inspirieren.

Der Film begibt sich forschend und neugierig auf Spurensuche zurück in Gossenreiters Vergangenheit. Geprägt von subjektiven Erlebnissen und Erinnerungen seiner Kinder, Freunde und Weggefährten, bebildert mit Aufnahmen aus seinem umfangreichen Archiv, entsteht eine bunte Kollage einer facettenreichen und ambivalenten Persönlichkeit. Es sind Geschichten über das Leben, Geschichten über Freundschaft, Fortbewegung und Stillstand, Leidenschaft, Existenzängste, Lebensentwürfe und Vergänglichkeit.

Sein Tagebuch führt als roter Faden durch den Film und erzählt teils provokativ, teils poetisch von einem Lebensstil und dem Preis, den dieser forderte.
Das Porträt Gossenreiters eröffnet Raum für die eigene Reflektion, greift Sinnfragen auf und räsoniert über die Dringlichkeit unserer Träume.

Info
Gattung Dokumentarfilm
Produktionsland Schweiz
Produktionsjahr 2015
Dauer 85 Minuten
Drehformat HD 1080 – Prores HQ
Ausstrahlungsformat DCP
Sprache Schweizerdeutsch, Deutsch
Untertitelfassungen Englisch, Französisch, Deutsch
ISAN 0000-0003-F7B5-0000-O-0000-0000-2
Crew
Autor & Regie Marcel Wyss
Produzenten David Fonjallaz und Louis Mataré
Schnitt Marcel Wyss, Katharina Bhend, David Fonjallaz
Kamera Louis Mataré
Ton & Sounddesign Balthasar Jucker
Mischung SDS Sound Design Studios AG, Felix Bussmann
Musik Balthasar Jucker, Julia’n Sartorius, Colin Vallon

Mit
Marcus Signer, Anna Gossenreiter, Moritz Gossenreiter, Franz Gertsch, Maria Gertsch, Sandro Zimmermann, Christopher Burri, Seppu Reinle, Daniel Bäumlin, Lotti Signer, Jens Langsch, Viktor Hirsig, Andreas Furrer, Christoph Stuber, Michael Neuenschwander, Martin Schwarz

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Kinostart

Deutschschweiz: 3. Dezember 2015